




DOKUMENTATION
RESTAURATION MG-B 1966
Dokumentation der Wiederinstandsetzung
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Technische Daten
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Fahrzeug: MB B
Fahrgestellnummer: GHN3-86503
Beginn der Restaurationsarbeiten: 2.10.1985
Ausgangszustand
Trauriger Anblick bei Beginn der Blechrestauration
Aufgabenstellung:
Demontage sämtlicher korrodierter Blechteile. Beschaffung von Original-Blechteilen (soweit das möglich war). Beschaffung weiterer Original-Blechteile in Idstein.
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Durchführung
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Boden RH komplett herausgetrennt. Vorbereitung zum Einschweißen des neuen Bodens:
8. 10. 198

Boden LH herausgetrennt und zum Einbau vorbereitet.
22.10.1987

Schweller und Radkasten RH eingeschweisst.
17.11. 1987
Schweller und Radkasten LH eingeschweißt
20.11.1987
Abschlussblech eingeschweißt
23.11.1987
Dezember 1988:
Rohkarosserie gestrahlt und spritzverzinkt.
Fa. Schwenger, Schorndorf
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Aktueller Zustand: 1.9. 2010 / 2016
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Frontansicht
Fahrgastraum
Guten Tag, mein Name ist Moritz. Und ich bin älter, als wohl die meisten Benutzer dieser Webseite. Ich wurde 1979 bei Stuttgart geboren und diente 13 Jahre lang einem betagten Landarzt als Sonntagsausflugskarosse. Um 1992, als im Westen der Gebrauchtwagenmarkt explodierte, wurde ich an ein nettes junges Paar aus Frankfurt verkauft, die mich sehr gern hatten. Abends standen sie an ihrem Wohnzimmerfenster, blickten auf mich herab und stellten sich vor, dass in mir eines Tages ihre Kinder spielen würden. Wenn ich einst als Museumsstück in ihrem Garten mein Gnadenbrot fristen würde.
Doch es kam anders. Das Paar trennte sich, und ich blieb bei ihm, der mich einfach nicht hergeben wollte. Doch irgendwann wurde das Benzin ziemlich teuer, und ich muss zugeben, dass ich leider doch sehr durstig bin. Ausserdem hatte ich inzwischen einen üblen Auffahrunfall erlitten, als eine junge Frau einfach nicht nach vorne guckte und mir das Heck zerquetschte. Das tat weh, und die nachfolgenden Ausbesserungsarbeiten wurden leider sehr stümperhaft ausgeführt.
Alle lagen meinem Besitzer im Ohr, er sollte mich verkaufen – aber wer wollte mich betagtes Spritschluckendes Stück Altmetall schon haben? Ausserdem wollte er mich nicht verkaufen. Stattdessen stellte er mich in einem Schuppen in Bebra bei der Mutter einer Freundin unter. Dort stand ich dann lange Jahre und setzte Staub an. Ich war aber geduldig.
Irgendwann vor ein paar Jahren starb dann die Mutter der Freundin. Und das Haus musste verkauft werden – mitsamt dem Schuppen, in dem ich stand. Ich war jetzt regelrecht im Weg. Doch mein alter Besitzer hatte einen Freund: Siggi, von Siggis Classic Factory. Und der sagte: komm, wir holen Moritz nach Hause. Das haben sie getan. Und dann fing die Arbeit an. Auf den folgenden Bildern könnt ihr sehen, in welch jämmerlichen aber dennoch beeindruckendem Zustand ich war. Und was die Zauberer von Classic Factory aus mir machten. Viel Spass.
































